| Klasse 3a |
März 2015 |
|
Museumsbesuch
|
|||||||||
![]()
|
|||||||||
|
|
|
||||||||
![]()
|
|||||||||
![]()
|
![]()
|
||||||||
Kapitel 1: In dem Hanna die Tiere in Sicherheit bringt. 3 Kapitel 2: In
dem Kuh Helga Angst im Dunkeln hat und
10 Kapitel 3: In dem Hanna die Donaupiraten kennen lernt. 13 Kapitel 4: In dem sich die Tiere 18 versammeln um einen Plan zu schmieden. Kapitel 5: In dem die Piraten die Ratten besiegen wollen. 25 Kapitel 6: In dem Hanna und ihre Tiere die Piraten besiegen. 28 Kapitel 7: In dem die Geschichte zu Ende geht. 34 Kapitel 1: In dem Hanna die Tiere in Sicherheit bringt.
Bild 1: Die
Tiere kommen an Die Tiere und ich fuhren mit dem Boot die Donau hinunter. Auf der Fahrt sprach der Bauer von den Donaupiraten: „Die Donaupiraten sind sehr gefürchtet! Ich bringe euch jetzt auf die Insel ohne Namen!“ Nach einer Weile rief der Kapitän: „Wir sind jetzt da!“ Vor uns lag die Insel. Es gab sehr viele Bäume und unzählige große Tropfsteinhöhlen. Alle Tiere fanden ein Zuhause. Die Mäuse krabbelten in die Felsspalten. Die Küken krabbelten in Wurzellöcher. Der Fuchs Bartholomäus hatte es satt, immer nur in Erdhöhlen zu leben. Deswegen versuchte er einen drei Meter hohen Baum umzureißen um auf einen Felsen hinauf zu kommen und dann wie ein stolzer Löwe auf diesem Felsen zu thronen.
Bild: Mäuse
krabbeln
Die Hasen hoppelten in die Höhle an der Nordseite der Insel. Resi und Rosi gingen zum Glück nicht in die gleiche Höhle, denn wie wir wissen hatten sie einen großen Streit. Also wanderte Resi in die Höhle, in der es sich die Hasen gemütlich gemacht hatten, und Rosi ging in die große Höhle auf der Ostseite. Die Ratten liefen in die Höhle auf der Westseite, die Nackthühner scharrten auf der Wiese. Die Hühner fanden dort viele Regenwürmer. Ich suchte mir mit meinen Kindern ein Zuhause. Orang Utan Rudi kletterte auf einen Baum. Dort richtete er sich mit seinem Ziehkind in der Baumkrone ein. Am Abend gingen sie auf die große Lichtung am Ufer. Dort erzählte ich eine gruselige Geschichte: „Vor vielen hundert Jahren spukte auf dieser Insel ein Geisterpirat namens Kapitän Wackeldackel!“ Die Tiere gerieten in Panik weil er so einen furchterregenden Namen hatte. Die Mäuse flüchteten in ihre Höhle. Bild 4: Die Versammlung
Dann sprach ich: „Das war doch nur eine erfundene Geschichte!“ Da waren alle Tiere erleichtert. Kapitel 2: In dem Kuh Helga Angst im Dunkeln hat und trotzdem ein neues Zuhause findet.
Die einzige, die kein Plätzchen für die erste Nacht hatte, war Kuh Helga. Sie hatte nicht nur Angst im Dunkeln, sie war auch zu dick für Höhlen. Rudi ging nach meiner Gruselgeschichte auf Essenssuche und fand nach einiger Zeit einen Apfelbaum. Er rannte sofort zu uns anderen und erzählte: „Nördlich steht ein Apfelbaum mit saftigen Äpfeln! Kommt schnell, sonst isst jemand anderer die Äpfel auf!“ Nach zirka zehn Minuten waren wir dort. Rudi warf die Äpfel zu Boden und alle aßen davon. Wir Tiere freuten uns und lobten Rudi. Die Kuh Helga beschloss, die Nacht unter dem Apfelbaum zu verbringen. Auch wir anderen Tiere waren jetzt müde geworden und gingen schlafen. Ich träumte von saftigen roten Äpfeln voller knackiger Würmer. Am nächsten Morgen marschierten wir wieder zu dem Apfelbaum, um zu frühstücken, aber der Baum war leer. Bild: Kuh Helga unter dem Baum
So gingen wir zur Donau und tranken Wasser. Ich ging stundenlang am Ufer auf und ab, auf der Suche nach einem anderen Obstbaum. Erst am Heimweg sah ich einen Birnenbaum. Ich freute mich sehr, bis ich aus der Nähe erkannte, dass es doch nur ein normaler Baum war. Das war natürlich sehr schade. Wir versammelten uns unter Kuh Helgas Apfelbaum. „Wir haben heute den ganzen Tag kein Essen gefunden!“ teilte ich den Tieren mit. Bevor aber noch jemand protestieren konnte, sah ich ein Schiff anlegen. „Donaupiraten!“ schrie ich aufgeregt. „Achtung, versteckt euch!“ Kapitel 3: In dem Hanna die Donaupiraten kennenlernt.
Eines Tages kamen Donaupiraten und legten ihren Anker an der Insel, an der wir uns versteckt hatten, an. Vor einigen Monaten hatten sie einen Goldschatz in einer der Höhlen versteckt und wollten ihn nun wieder haben. Der Kapitän nannte sich Rotbart und seine Matrosen hießen Olaf, Holzbein, Maxi, Kling und Klang. Die Piraten gingen von Bord, weil sie den Goldschatz suchen wollten. Sie teilten sich auf, jeder suchte in einer anderen Höhle. Aber in keiner dieser Höhlen war der Schatz versteckt. Die Piraten wurden wütend. Sie vermuteten, es wäre ihnen jemand zuvorgekommen und hatte den Schatz schon gefunden. Aber sie fanden auch keine Hinweise auf andere Menschen, und wir Tiere hatten uns viel zu gut versteckt.
Bild: Piraten auf dem Schiff
Zitternd und außer Atem warteten wir in der Höhle. Schließlich beschlossen wir, tiefer hinein zu klettern und fanden ein Loch. Wir zwängten uns durch und kamen auf der anderen Seite wieder heraus. Von hier aus konnten wir sehen, wie sich die Piraten hinter einem Felsen berieten. Wir schlichen sich leise an. Die Piraten hatten uns aber schon längst bemerkt, sprangen hinter ihrem Felsen hervor und versuchten, uns zu fangen. Wir erschraken furchtbar und rannten weg so schnell wir konnten, die Piraten jagten hinterher. In letzter Minute schlüpften wir unter einen Busch. Olaf und Holzbein standen genau vor dem Busch, aber sie fanden uns nicht. Plötzlich sprangen wir heraus und auf die Piraten drauf. Olaf und Holzbein versuchten uns abzuschütteln und rannten schreiend weg. Wir rannten zu einer großen Eiche in der Nähe und versteckten uns in seinen Ästen. Bild: Pirat vor der Höhle
So beschlossen sie, weiter nach dem Schatz zu suchen, aber sie hatten einfach kein Glück. Wir Tiere schauten ihnen aus den Ästen der Bäume zu und beobachteten alles sehr genau. Kapitel 4: In dem sich die Tiere versammeln um einen Plan zu schmieden.
Alle Tiere trafen sich unter der großen Eiche auf der Insel. Wir begannen eine große Diskussion und redeten heftig durcheinander. Ich rief: „Hört mal zu! Die Mäuse haben eine sehr gute Idee!“ Die Mäuse traten hervor und sagten: „Die Ratten sollen sich in der Höhle verstecken!“ Alle waren damit einverstanden. Die Ratten riefen: „Jawohl Sir!“ Sie liefen in die finstere Höhle und versteckten sich. Wir anderen rannten in unsere Höhlen zurück. Nur die Kuh Helga fand kein gutes Versteck, denn ihr Zuhause befand sich ja unter einem Baum. In diesem Moment rief ich: „Kriech in diesen Busch!“ und zeigte auf einen großen Busch in der Nähe. Die Kuh Helga sagte: „Ja, das ist ein sehr gutes Versteck, danke Hanna!“ „Ja bitte Kuh Helga, es ist mir ein Vergnügen!“ Ich ging weiter. Da sah ich, wie Resi draußen herum rannte. Ich fragte: „Was machst du da draußen? Du musst dich auch verstecken!“ „Wieso denn verstecken?“, fragte Resi. Ich fragte: „Weißt du denn nicht, dass die Piraten wieder zurück kommen?“ „Doch, doch, das weiß ich schon!“, sagte Resi. „Warst du heute bei der Besprechung unter dem größten Baum?“ Resi antwortete: „Welche Besprechung? Ich wusste nicht, dass es eine Besprechung gibt.“ „Hat dir das keiner gesagt?“ „Weiß ich nicht, vermutlich mag mich keiner!“ „Oh doch, jeder mag dich! Nur du kommst nie zu uns!“ „Echt, das hab ich nie bemerkt,“ sagte Resi traurig. „Das ist nicht schlimm,“ sagte ich, „aber versteck dich bitte trotzdem!“ „Ja das mach ich!“ sagte Resi. „Und jetzt such ich ein gutes Versteck!“ „Ich gehe jetzt schauen ob ich noch anderen helfen kann.“ Ich ging weiter. Ich dachte nach, ob ich zu meinen Küken schauen sollte. Ich ging um die Insel herum und sagte: „Es gibt keine Gefahr! Ich gehe jetzt zu meinen Küken!“ Aber sie waren nicht mehr da! Ich geriet in Panik, brauchte ein bisschen Ruhe und wollte mich hinlegen. Ich ging zum Nest zurück. Im Nest lag ein Zettel, darauf stand: „Wir haben deine Küken! Wenn du sie jemals wiedersehen willst, musst du unseren wertvollen Schatz zurück bringen.“ Unterzeichnet war die Drohung von den Piraten. Ich überlegte: „Ich weiß doch gar nicht, wo der Schatz ist!“ Ich machte mich auf den Weg zu den Ratten und fragte, ob sie mir helfen könnten, den Schatz zu suchen. Die Ratten waren erstaunt und wunderten sich, wozu ich den Schatz denn brauchte. Ich erzählte ihnen von der Entführung meiner Küken. Alle Tiere in der Höhle waren entsetzt. Sie riefen: „Okay, wir suchen den Schatz für euch!“ Darüber war ich sehr froh und dankbar. Ich ging zurück zu unserm Nest, legte mich hin und schlief vor Erschöpfung ein. Aber ich hatte einen furchtbaren Alptraum.
Bild: Hanna weint im Nest
Ich wurde wach und wollte sofort losfliegen und meine Küken retten. Aber ich traute mich nicht, denn ich wusste, dass die Piraten mich erwarteten. Also legte ich mich planlos hin und weinte. Die Tränen kullerten bis auf meinen Bauch. Ich wusste nicht, was ich noch machen sollte. Ich stand auf und irrte über die Insel. Dabei traf ich Resi und Rosi. „Könnt ihr mir vielleicht helfen, ich weiß nicht, wie ich meine Küken wieder zurückbekommen soll!“ erzählte ich ihnen. Rosi antwortete: „Wie wärs, wenn du sie einfach zurückholst?“ Ich jammerte: „Die Piraten erwarten mich sicherlich!“ Resi meinte: „Warten wir doch noch 1 Woche, denn dann erwarten sie uns sicher nicht mehr!“
Schweren
Herzens gab ich Resi Recht. Zu Hause dachte ich noch einmal sehr genau
darüber nach. Ich war mir nicht sicher, ob der Plan wirklich so gut war,
denn Bild: Hanna trifft Resi und Rosi
Kapitel 5: In dem die Piraten die Ratten besiegen wollen.
Allen Piraten grauste vor den Ratten, doch Holzbein hatte eine Idee: „Olaf, hast du noch deinen Anti – Rattenspray?“ Olaf meinte: „Ja, der ist noch im Piratenschiff!“ Holzbein sagte: „Ja, dann hol ihn doch!“ Olaf ging. Wieder zurück, wurde Olaf von allen anderen in die Höhle geschickt. Die Ratten bemerkten die giftige Waffe in seiner Hand und rannten zu Kuh Helga. Vor der Höhle warteten die Piraten ein paar Minuten. Schließlich sagte Kling: „Wie lange braucht Olaf noch?“ Klang meinte: „Maxi, kannst du einmal hinein schauen?“ Maxi nickte und ging in die Höhle. Dort traf er Olaf. Maxi fragte: „Olaf, Olaf, warum machst du so große Augen?“ Olaf sagte: „Der Schatz, er ist nicht mehr da!“ Maxi flüsterte: „Komm jetzt Olaf, ich hab Angst!“ Sie verließen die Höhle.
Bild: Ihr schwachsinnigen Säcke
Der Kapitän war sehr aufgeregt. Er rannte so schnell er konnte in die Höhle. Aber Maxi und Olaf hatten Recht gehabt. Der Kapitän war verwundert. Er brüllte die anderen an: „Jemand war vor uns da!“ Die Matrosen waren wild vor Wut. Alle redeten durcheinander, bis der Kapitän schrie: „Ihr seid zu gar nichts nutze, geht mir aus den Augen ihr nutzlosen Säcke!“ Dann stapfte er hinunter zu seinem Schiff. Kapitel 6: In dem Hanna und die Tiere die Piraten besiegen.
Ich und der Orang-Utan Rudi bauten eine Falle für die Piraten. Rudi grub eine tiefe Grube und ich sammelte Blätter und Äste und legte sie darauf. Dann holte Rudi eine leere Schatztruhe, die Bartl in seiner Höhle gefunden hatte und stellte sie an das andere Ende der Grube. Danach machte ich mich erneut auf die Suche nach meinen Küken. Ich rief: „Meine Küken! Wo seid ihr denn?“ Plötzlich kam Laurelin aufgeregt zu mir geflattert und rief: „Hanna, Hanna, komm schnell! Die Piraten sind da und sie haben einen Käfig dabei!“ Ich erschrak furchtbar und sagte zu Laurelin: „Bitte führ mich zu den Piraten!“ Er antwortete: „Natürlich gerne!“ Ich folgte ihm. Als wir bei den Piraten angekommen waren, sah ich, wie der mit dem Holzbein meine drei Küken in einem Käfig mit sich trug.
Bild: Falle wird gebaut
Er klopfte sich auf die Oberschenkel und musste sich den Bauch halten vor Lachen. Da wurde ich sehr wütend und rief: „Gib mir jetzt sofort meine Küken zurück!“ Er antwortete: „Nie im Leben! Du bekommst sie nur zurück, wenn du diese Ratten aus der Höhle vertreibst!“ Ich wollte schon zu den Ratten sagen: „Also gut, kommt raus, damit die Piraten ihren Schatz aus der Höhle holen können!“ Aber da flüsterte Bartl mir von hinten zu: „Hanna, wir locken sie zu der Falle!“ Ich rief den Piraten zu: „Seht, dort drüben ist auch noch ein Schatz!“, und zeigte auf die leere Schatztruhe. Gierig rannten die Piraten zu der Schatztruhe. Als sie beinahe an der leeren Schatztruhe angekommen waren, fielen sie plötzlich unter lautem Geschrei in die Grube hinein. Einer rief: „Hilfeeeeee! Das war eine Falle!“ Ich sagte zu dem Kapitän: „Gib mir den Schlüssel für den Käfig, wo meine Küken eingesperrt sind, dann lasse ich euch heraus!“ Der Kapitän rief wütend: „Niemals!“ Bild: Piraten in der Falle Da sagte ich: „Tja, wie du willst! Dann werde ich euch nie rauslassen!“ Der Kapitän sagte: „Also gut, hier hast du den Schlüssel.“ Er gab mir den Schlüssel und ich sperrte den Käfig auf. Die Piraten aber ließ ich in der Grube sitzen. Doch dann sagte ich: „Herr Rudi, holen sie bitte die Piraten aus der Grube und fesseln sie das Pack an einen Baum!“ Herr Rudi nickte und machte das, was ich gesagt hatte. Die Piraten schrieen: „Bindet uns sofort los!“ Ich sagte: „Jetzt hört mir mal gut zu! Andere Piraten haben den Schatz schon vor Wochen gefunden und auf einer Insel im Schwarzen Meer versteckt!“ Da erschraken die Piraten furchtbar. Bild: Pirat am Baum
In dem die Geschichte zu Ende geht.
Kapitän Rotbart schrie: „Auf zum Schwarzen Meer!“ Ich murmelte: „Solche Dummköpfe! Kommt Leute, suchen wir den Schatz.“ Die Ratten piepsten: „Der Schatz ist in unserer Höhle, wir haben ihn gerade erst entdeckt.“ Ich rief Aljoscha und Rudi zu, dass sie mir helfen sollten, den Schatz hinauszutragen. Alleine würde ich es kaum schaffen. Die beiden kamen eifrig angelaufen und halfen mir. Bartholomäus überlegte: „Ich weiß nicht, was wir mit dem Schatz machen sollen.“ Auch Kuh Helga hatte keine Ahnung. Wir vermuteten, dass die Piraten in der Zwischenzeit schon die halbe Strecke zum Schwarzen Meer zurückgelegt hatten. Da hatte ich eine Idee. „Lasst uns nach Italien fahren!“ Helga fand, dass das eine gute Idee war, Bartholomäus tüftelte einen Plan aus. Wir bauten uns ein Boot. Wir holten Holz und zimmerten ein Boot für uns alle.
Bild: Tiere auf dem Schiff
Endlich waren wir fertig. Ich rief: „Alle Mann an Bord!“
Aljoscha
und Rudi schleppten den Schatz an Bord, Kuh Helga trug Kätzchen Lena.
So fuhren wir los. Wir brauchten drei Tage und drei Nächte bis wir in Italien ankamen. Hungrig stiegen wir aus dem Boot. Zuerst mussten wir uns aber Verkleidungen besorgen, die Gefahr war zu groß, dass uns hier jemand erkannte. Als wir uns endlich getarnt hatten, suchten wir ein Restaurant und setzten uns in den Gastgarten. Ich bestellte für Bartholomäus ein Würstelgulasch, für Aljoscha Palatschinken und für Helga einen Spinat. Ich selber entschied mich für Maiskolben. Nachdem wir bezahlt hatten gönnten wir uns den Luxus und checkten in einem Wellnesshotel ein. Im Zimmer suchte sich jeder ein kuscheliges Plätzchen und wir schliefen ein. Am nächsten Morgen weckte uns der Kellner, als er uns das Frühstück aufs Zimmer servierte. Danach gingen wir zum Strand.
Bild: Tiere im Hotel
Ich sah ihnen von meinem Plätzchen unter dem Sonnenschirm zu und gackerte. Schön, dass es uns so gut ging.
Ende
|
|||||||||