Klasse 4a/ 4b

Mai 2008

 
 

Welche ist die „sicherste“ Volksschule?

Safety-Tour 2008 des Zivilschutzverbandes machte Station in Kematen

Stimmengewirr, Kinderlachen und laute Anfeuerungsrufe sowie Jubelschreie erfüllten am Donnerstag der Vorwoche den Sportplatz in Kematen, auf dem es vor lauter Schülerinnen und Schülern nur so wimmelte. Grund dafür war ein Vorausscheidungs-Bewerb der Safety-Tour 2008, der Kindersicherheitsolympiade des Zivilschutzverbandes. Ziel dieses Wettkampfes, an dem jährlich rund 40.000 Volksschulkinder der vierten Klassen teilnehmen, ist eine spielerische Vermittlung von Grundkenntnissen der Gefahrenvermeidung und wie man im Ernstfall richtig handelt.

Und so traten Schüler aus 14 Klassen der Bezirke Amstetten, Waidhofen, Scheibbs und Melk (nördl. Donau) am 16. Mai in lustigen, sportlichen und kniffligen Wettkämpfen jeweils in Zweier-Teams gegeneinander an, wobei neben Wissen auch Würfelglück, Geschicklichkeit und Teamgeist gefragt waren. Waidhofen wurde von der 4 a und der 4b der VS Zell vertreten.

Um bei so einer großen Anzahl an Kindern den Überblick zu bewahren, wurden die jeweiligen Klassen inklusive Lehr- und Begleitpersonen in verschiedenfärbige T-Shirts gekleidet – ein herrlich buntes Bild, das sich den zahlreichen Zuschauern und Schlachtenbummlern bot!

Wer weiß es?

Punkte konnten sich die Schüler bei der Safety-Schnellraterunde, in der sie Fragen zur Sicherheit, der Region sowie Scherzfragen beantworten mussten, beim gar nicht so einfachen Radfahrbewerb, der Geschicklichkeit und Wissen der richtigen Notruf-Nummern verlangte, und beim Löschbewerb, bei dem sie im Zielspritzen gegeneinander kämpften, holen. Als sehr schwierig erwiesen sich das Puzzle-Spiel und das ÖBB-­Safety-Rätsel – beides Bewerbe, bei denen es auf flinkes Teamwork, ein gutes Auge und genaues Wissen ankam. Natürlich gab es auch dafür Punkte, ebenso für das Wurfspiel der Lehrer, das von lautem Gejohle der Kinder begleitet wurde.

Neben dem Zivilschutzverband waren Einsatzkräfte wie Rettung, Feuerwehr, Polizei, Wasserrettung und Bundesheer vor Ort, um den Kindern in den Pausen zwischen den Wettkämpfen anhand von praktischen Beispielen das richtige Verhalten in einem Notfall zu zeigen, EVN, ÖBB und Volksbank betreuten Infostände. Hungrig und durstig durfte natürlich keiner bleiben,  Würstel und Gulasch, die das Bundesheer zubereitete, Kuchen, Obst und Getränke  standen dank zahlreicher Sponsoren parat.

Sieg auf heimischem Rasen

Ihren Heimvorteil nutzten die Volksschüler aus Kematen, sie werden am 13. Juni beim Landesfinale in Baden antreten. Auf Platz zwei landete die VS Seitenstetten, auf Platz drei die VS Artstetten. Vierte wurde die Klasse der VS Oed-Öhling vor der VS Göstling (5), der VS Yspertal (6) und der VS Allhartsberg (7). Dahinter reihten sich die 4a und die 4 b der VS Zell (8 und 9) sowie die VS Ertl (10), die VS Ernsthofen (11), die VS Amstetten (12) und die VS Behamberg (13) sowie die VS St. Pantaleon (14). Neben Urkunden für jedes Kind und Pokalen für jede Klasse gab es noch ein Gewinnspiel, bei dem es tolle Preise zu gewinnen gab. Beim Laufen wurde mittels Radarmessung der Polizei der Schnellste ermittelt, Tanja Schauppenlehner aus der 4 b der VS Zell rannte knapp 24 km/h und damit allen davon.