Klasse 3c

April 2008

 
 

Geschichten der 3c Klasse

Eine Sage von Katrin Schatz und Simone Prager :

Das Seeungeheuer 

Vor vielen Jahren fuhr einmal ein Fischer mit seinem Boot die Ybbs hinaus. Plötzlich kam ein Seeungeheuer aus dem Wasser und fraß den armen Mann. Das wiederum sah ein anderer Fischer und rannte schnell zum Bürgermeister.

Er war entsetzt, als er das erfuhr. Der Bürgermeister schickte Jäger und Bauern los um das Ungeheuer zu töten. Doch es fraß immer mehr Leute und der Bürgermeister wurde immer verzweifelter, bis er zu dem Entschluss kam, das Monster selber zu töten.

Er nahm sich Lanze und Schwert, danach ging der Bürgermeister zur Ybbs. Und wirklich, er besiegte das Seeungeheuer und wurde als großer Held gefeiert.

Ihm zu Ehren wurde der Stadtturm erbaut, den man heute noch in der Stadt Waidhofen sehen kann.
 

Geschrieben von: Lisa Ritt

Die Flaschenpost

An einem schönen Sommertag gingen Katja und ich an der Ybbs spazieren. Als wir ein paar Stunden gegangen waren, bekam ich Hunger und ich schlug vor, eine Pause zu machen. Wir aßen Käsebrote und als Nachspeise einen Apfel. Dann wurde uns heiß und gleichzeitig sagten wir: „Jetzt gehen wir baden.“ Und schon sprangen wir in die Ybbs.

Wir spielten im Wasser und stellten uns vor, dass wir Delfine seien.
Dann kam ein kräftiger Windstoß und wir beschlossen aus dem Wasser zu gehen. Als ich aus dem Wasser ging, spürte ich plötzlich etwas Hartes im Wasser. Ich zog es heraus und sah eine schön verzierte Flasche. Da kam Katja und gemeinsam machten wir die Flaschenpost auf. In der Flasche war ein Auftrag. Auf dem Zettel stand: 

„Wer diesen Auftrag findet, muss dem Weißen Wolf helfen und ihn befreien. Auf der anderen Seite der Ybbs, im Wald, findet ihr mich. Ich werde euch helfen. Ihr müsst den Delfin finden, damit er euch zur anderen Seite bringt. Gezeichnet, euer Fuchs“

Als wir dies gelesen hatten, war auch schon der Delfin vor uns und brachte uns zur anderen Seite. Sobald wir in den Wald gingen, erwartete uns auch schon der Fuchs. Er gab uns einen Plan, der uns beschrieb, wie wir den Weißen Wolf finden konnten.

Wir folgten dem Plan und fanden den Weißen Wolf trotzdem nicht. Doch plötzlich, hinter einem Busch, sahen wir ihn. Er war in einer Wildererfalle gefangen. Wir befreiten ihn, er bedankte sich bei uns und verschwand in Wald.

Wir gingen nun wieder zu unserem Platz an der Ybbs. Als wir dort ankamen, trauten wir unseren Augen nicht. Da stand ein Korb mit zwei Babywölfen! Auf dem Korb hing ein Zettel, auf dem stand:

Danke für die Rettung. Als Belohnung bekommt ihr die zwei Kleinen. Gezeichnet, Wolf“

Wir freuten uns sehr und gingen mit den zwei kleinen Wölfen nachhause.
 


Eine Sage von Nils Müller und Christoph  Hochauer : 

Die Rettung des Schlosses

Vor vielen Jahren lebte einmal ein Ritter namens Manfred. Er beschützte das Schloss in Waidhofen. Er war sehr mutig. Eines Tages sah er einen alten Mann. Manfred dachte, dass der Mann ganz normal  wäre, aber der Mann warein böser Zauberer.

Er wollte Manfred versteinern, aber der Ritter hob sein Schild und wehrte den Zauber ab. Der Zauberer verschwand. Nach einem Monat kam er zurück und versteinerte das Schloss und die Menschen, die in der Nähe waren.

Manfred wusste nicht, was er machen sollte. Er ging zu einem alten Herrn. Der Herr kannte sich gut mit Zaubersprüchen aus. Die einzige Lösung den Zauber zu brechen, war den Zauberer zu versteinern. Aber das war nicht einfach.

Manfred brauchte Glas, damit er den Zauberer  besiegen konnte. Als der Zauberer auftauchte, versuchte er den Ritter zu versteinern.

Dieser jedoch hielt das Glasstück hoch, welches den bösen Zauber reflektierte und der Zauberer selbst war versteinert. Das Schloss und die Menschen waren erlöst.

Als Dank ließ Ritter Manfred den Glaskubus am Waidhofner Schlossturm erbauen.
 


Eine aufregende Wanderung

Autorin: Doris Kummerlehner

In den Sommerferien gingen meine beste Freundin Anni und ich an der Ybbs     spazieren. Einige Stunden später setzten wir uns auf die Wiese und aßen unsere Jause. Als wir fertig waren, beschlossen wir in die Ybbs zu  springen. Lachend spritzten wir uns gegenseitig an.

Nach lustigen Spielen wurde uns kalt und so gingen wir wieder aus dem Wasser. Plötzlich spürte ich bei meinen Fuß etwas Hartes. Ich blickte hinunter und sah eine Flaschenpost. Voller Freude öffnete ich die Flasche .Ich holte den aufgerollten Zettel heraus und las:

"Lieber Finder und liebe Finderin!

Das ist eine sehr wichtige Mitteilung für euch. Ihr müsst sofort  die kleine Katze retten, die sich am Fuß weh getan hat. Beeilt euch! Diese Katze Findet ihr am anderen Ufer der Ybbs. Unter den Bäumen werdet  ihr eine Tür entdecken, die ein Schlüsselloch hat. Der Schlüssel ist hier in diesem Umschlag .Los, los, ihr müsst sofort dort hin!"

Mit zittrigen Knien machten wir uns auf den Weg. Als wir dort angekommen waren,  sahen wir die Katze und halfen ihr .Zur Belohnung bekamen wir zwei  Babykatzen.

Mit großer Freude berührten wir sie und plötzlich waren wir wieder auf der Wiese an der Ybbs. Erstaunt hielten wir die flauschigen Kätzchen in der Hand. Vorsichtig trugen meine Freundin Anni und ich die Kätzchen nach Hause.