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4. Klasse |
10. Dez. 2001 |
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Barbara Steinbichler 4b |
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Es war einmal ein schlimmer Junge. Er quälte die Tiere, hörte nicht auf seine Eltern und verhaute seinen kleinen Bruder. Der Junge war an diesem Tag sehr aufgeregt, denn heute war der Nikolaus-Tag. Den ganzen Tag redete er vom Nikolaus und zu seinem Bruder sagte er immer nur: „Zu dir kommt sowieso der Krampus! Dir wird der Nikolaus nichts mitbringen!“ Draußen wurde es immer dunkler. An diesem Tag durften die Kinder länger aufbleiben. Plötzlich läutete die Glocke. Die Kinder liefen ins Wohnzimmer. Die Mutter machte die Türe auf. Mit lauten Schritten kam der Nikolaus herein. Er hatte einen roten Mantel an und trug eine Mütze mit einem Kreuz darauf. In der einen Hand hatte er einen großen goldenen Stab und in der anderen ein großes goldenes Buch. Zu dem kleineren Buben sagte er: „In meinem Buch steht, dass du sehr brav bist und deine Hausaufgaben ordentlich machst!“ Strahlend schwieg der kleine Junge. Ungeduldig wartete der schlimmere Bub. „So, jetzt kommen wir zu dir!“ sagte der Nikolaus. „In meinem Buch steht auch, dass du die armen Tiere immer quälst und nie auf deine Eltern hörst. Und außerdem hast du in der zweiten Klasse schon viele Zusätze bekommen! Aber es steht auch drin, dass du in der letzten Zeit dein Schul-Gewand ausgezogen und dein Wochen-Gewand angezogen hast!“ Jetzt teilte der Nikolaus die Säckchen aus und ging hinaus. Der schlimme Bub war ein bisschen enttäuscht, dass sein Bruder so viel Lob bekam und er nicht. Doch er sah es ein und nahm sich vor, sich zu ändern. |